Angefangen hat es nicht am Schreibtisch.
Mit 18 gründete Olaf Remmele sein erstes eigenes Unternehmen — IT-Infrastruktur für den Mittelstand, von der Verkabelung bis zum Server, in eigener Verantwortung geführt neben seiner aktiven Dienstzeit.
Es folgten Jahre als Berater und technischer Projektleiter für Banken- und Energieunternehmen. Er baute innerhalb eines Unternehmens einen eigenen Beratungsbereich auf, der später erfolgreich verkauft wurde, und leitete anschließend eines der größten IT-Rollout-Projekte Deutschlands.
Als CIO stand er an Stellen, an denen Prozesse über den Fortbestand eines Unternehmens entschieden.
Bei einem Tiefdruckunternehmen industrialisierte er den gesamten Auftragsprozess inklusive Druckvorstufe — neu entwickelt und Schritt für Schritt umgesetzt. Der erste Standort lief bereits erfolgreich mit den neuen Prozessen und der angepassten Software. Das dabei entstandene Prozesswissen ging später auf einen Software-Dienstleister über, der damit erfolgreich weitere Unternehmen gewann und industrialisierte. Der Prozess selbst trug also über das ursprüngliche Projekt hinaus — ein früher Beleg dafür, dass gute Prozessarbeit einen Wert hat, der unabhängig vom einzelnen Unternehmen besteht.
Die letzten 13 Jahre bündeln das alles.
Als Geschäftsführer einer Unternehmensgruppe mit sehr unterschiedlichen Geschäftsfeldern — von der Kundenbetreuung über die Dokumentenverarbeitung bis zur Abrechnung im Gesundheitswesen und der Elektroinstallation — hat Olaf Remmele operative Verantwortung für 13 Unternehmen im Mittelstand getragen. Dazu gehörten vier Unternehmenskäufe, die er umgesetzt und integriert hat. Einer dieser Bereiche, ein BPO-Dienstleister für komplexen Kundenservice, wuchs in kurzer Zeit von 220 auf 1.000 Mitarbeitende — nicht über den günstigsten Preis, sondern weil er für Prozessqualität stand, die andere Anbieter nicht boten. Zusätzlich hat er als IT-Verantwortlicher auf Holdingebene die Kernanwendungen und Prozesse weiterer Konzerngesellschaften mit einem großen Team über mehrere Jahre grundlegend überarbeitet.
Nicht jedes Problem braucht KI. Manche Probleme brauchen sie wirklich.
Im Krankenhausumfeld hing das wirtschaftliche Ergebnis oft von teurem, hochindividuellem Fachwissen einzelner Mitarbeitender ab — Wissen, das sich kaum absichern oder weitergeben ließ. Olaf Remmele gründete dafür ein eigenes Unternehmen, das dieses Wissen systematisch nutzbar machte, baute es vom Startup zu einem etablierten Unternehmen mit eigenem Team auf und verkaufte es später erfolgreich an einen strategischen Investor zur Weiterentwicklung. Für seine Kodierplattform erhielt das Unternehmen den German Innovation Award in Gold (2022) und, gegen 440 Einreichungen aus 38 Ländern, den UX Design Award in der Kategorie Produkt (2025). KI ist seitdem für ihn kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für ein sehr konkretes Problem: teures, personengebundenes Wissen, von dem ein Unternehmen zu abhängig ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Warum jetzt.
Diese Erfahrung ist in 28 Jahren gewachsen — durch Branchen, Krisen und sehr unterschiedliche Unternehmen hindurch. Olaf Remmele gründet Wirkkern, weil er überzeugt ist, dass jemand mit genau dieser Erfahrung die Prozessprobleme im Mittelstand angehen muss — und weil die Geschwindigkeit, mit der heute weltweite Krisen auf Unternehmen durchschlagen, das dringlicher macht als je zuvor. Wirkkern ist die Konsequenz aus dieser Überzeugung.
Was mich antreibt, ist nicht komplex: Kunden ohne Probleme, Mitarbeiter, die stolz auf ihre Arbeit sind. Wenn beides stimmt, stimmt meistens auch der Rest. — Olaf RemmeleKontakt aufnehmen